Julia sitzt mit ihren Kindern in einer verschneiten Berglandschaft
Certified Hand in Hand Parenting Instructor

Für Eltern, die Verbindung leben wollen

Verbindung
verändert alles.

Mit den 5 Werkzeugen findest du in schwierigen Momenten zurück zu Nähe und Verbindung.Mit 5 Werkzeugen findest du in schwierigen Momenten zurück in Verbindung.5 Werkzeuge für mehr Verbindung – auch wenn es schwierig wird.

Dein nächster Schritt

Die Starter Class

In sechs Wochen übst du, Wut und Ängste zu begleiten, liebevoll Grenzen zu setzen und selbst Halt zu finden. Wir arbeiten mit euren Alltagssituationen: Du lernst die fünf Werkzeuge kennen, probierst sie zu Hause aus und besprichst deine Erfahrungen in der Gruppe.

Julia in einer kleinen Runde mit Eltern
„Es ist schön, mit anderen Eltern einen Austausch zu haben, echt und auf Augenhöhe.“
DesireeMama von zwei Mädchen (5 & 2)
  • Persönliche Kleingruppe mit 4–7 Eltern
  • 6 Wochen online · wöchentlich 2–2,5 Stunden
  • 60 Min. Einzelcoaching & WhatsApp-Begleitung
  • Ausführliche Unterlagen zum Vertiefen der fünf Werkzeuge
  • Listening-Partner:in im Kurs finden

Kurstermine

399 € pro Person

Freund:innen-Preis: 349 € pro Person bei gemeinsamer Anmeldung.

Neue Termine auf Anfrage

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Du bist nicht allein

Wir alle kennen diese Momente.

Wenn dein Kind von Gefühlen überwältigt wird, möchtest du helfen – und weißt manchmal selbst nicht weiter. Hand in Hand gibt euch Halt und Wege zurück in Verbindung.

Wut begleiten

Dein Kind ist außer sich – und du möchtest liebevoll bleiben, ohne alles durchgehen zu lassen.

Wenn Angst groß wird

Dein Kind weint morgens vor der Kita oder Schule. Du fühlst dich hilflos: Wie kannst du ihm helfen, seine Angst zu bewältigen und wieder Sicherheit und Freude zu finden?

Selbst Halt finden

Du möchtest für dein Kind da sein – und fühlst dich manchmal selbst hilflos oder erschöpft.

Verbindung ist der Schlüssel

Hand in Hand Parenting

Die 5 Werkzeuge

Fünf Wege zu mehr Verbindung – für starke Gefühle, klare Grenzen und deine eigene Kraft.

  • Illustration für Wunschzeit

    Wunschzeit

    Schenke deinem Kind regelmäßig 5–20 Minuten, in denen es führt. So tankt es Sicherheit, Vertrauen und tiefe Verbindung.

    Geschichte lesen

    Wunschzeit bei Familienfeiern

    Am zweiten Geburtstag meines Sohnes war die ganze Familie versammelt, und im Haus ging es lebhaft zu. Beim Kuchenessen bemerkte ich, dass meine vierjährige Tochter völlig aus dem Gleichgewicht geraten war. Sie warf eine Orange quer über den Tisch und fing dann an, ihrem Opa übers Gesicht zu lecken. Das waren deutliche Zeichen dafür, dass es ihr gerade schwerfiel und sie nicht klar denken konnte.

    In diesem Moment entschied ich mich für Wunschzeit. Ich sagte: „Komm, wir ziehen uns kurz zurück. Lass uns Wunschzeit machen.“ Sie war sofort einverstanden, und wir gingen in ihr Zimmer. Sie sagte mir, dass sie gemeinsam ein Buch lesen wollte.

    Wir kuschelten uns in ihr Tipi, stellten einen Timer auf zehn Minuten und verbrachten die Zeit damit, gemeinsam ein Buch zu lesen. Diese ungeteilte Aufmerksamkeit schien genau das zu sein, was sie brauchte. Wir blieben dort, bis der Timer klingelte, und genossen unsere ruhige Zeit und die Verbindung miteinander.

    Als wir wieder nach unten gingen, war sie ganz ruhig und zufrieden. Der Rest der Geburtstagsfeier verlief entspannt, ohne weitere Anzeichen dafür, dass sie sich unwohl fühlte.

  • Illustration für liebevolles Grenzen setzen

    Liebevoll Grenzen setzen

    Beende fehlgeleitetes Verhalten mit Liebe, Nähe und Respekt – ohne Strafen, ohne Scham.

    Geschichte lesen

    Eine Traube und große Gefühle am Ostermorgen

    Mein Sohn war damals 2 Jahre alt, und der Tag davor war für uns alle viel gewesen. Wir hatten den ganzen Tag bei der Familie verbracht, bei meinen Eltern und meiner Tante. Es war voller Eindrücke und anstrengend. Auf dem Heimweg schlief er ein und kam erst gegen 21 Uhr ins Bett. Ich dachte sogar: „Morgen könnte ein Tag werden, an dem viele Gefühle hochkommen.“

    Und so war es. Trotz der späten Schlafenszeit wachte er früh auf. Ich merkte sofort, dass er nicht ganz er selbst war: müde, empfindlich und aus dem Gleichgewicht. Es war Ostermorgen, und wir versuchten, einen festlichen Brunch vorzubereiten. Aber mit einem Kleinkind, das so aus dem Gleichgewicht war, wurde alles schwierig.

    Dann fing ich an, die Trauben zu waschen. Er wollte eine, und seine Schwester bot ihm ganz lieb eine an, aber es war nicht die richtige Traube. Er warf sie auf den Boden. Dann nahm er eine zweite Traube und holte gerade aus, um auch sie zu werfen.

    Ich ging zu ihm und legte meine Hand sanft auf seine, gerade so, dass ich die Wurfbewegung stoppte. Ich kniete mich hin, um auf seiner Höhe zu sein, und sagte ruhig: „Ich kann nicht zulassen, dass du die Traube wirfst.“ Und damit brach der Damm.

    Er schrie. Er stampfte. Er weinte laut, aus vollem Herzen, herzzerreißend. Ich blieb direkt bei ihm, mit weichem Blick und ruhiger, fester Stimme. Ich hielt an der Grenze fest und bot ihm dabei all die Verbindung an, die ich geben konnte. Sanft sagte ich: „Ich kann nicht zulassen, dass du die Traube wirfst.“

    Es dauerte lange. Mindestens 15 Minuten voller Weinen, Schreien und Stampfen. Und ich blieb mit weichem Blick und offenem Herzen, die Grenze liebevoll haltend. Ich konnte sehen, wie überwältigt er sich fühlte und wie viel sich vom Vortag angestaut hatte. Ich versuchte nicht, es in Ordnung zu bringen. Ich lenkte ihn nicht ab. Ich hörte einfach zu.

    Und langsam wurde er weicher. Der Sturm zog vorüber. Er aß die Traube langsam und mit echtem Genuss. Er bat um mehr und saß zufrieden da, während er eine nach der anderen aß. Der Rest unseres Osterbrunchs war friedlich und fröhlich. Er war wieder bei sich.

  • Illustration für Staylistening

    Staylistening

    Bleib präsent, während dein Kind starke Gefühle zeigt, damit es sie durchleben und wieder in Balance kommen kann.

    Geschichte lesen

    Banane, Apfel … und viele Tränen

    Eines Morgens wollte mein zweijähriger Sohn ein ganz bestimmtes Frühstück: zerdrückte Banane mit geriebenem Apfel. Er begann, den Apfel selbst zu reiben, entschied aber nach einer Weile einfach, dass er nicht weitermachen wollte, und bat mich, es zu übernehmen. Ich rieb den Apfel fertig, gab ihn zur Banane und vermischte alles miteinander.

    In dem Moment, als ich in der Schüssel umrührte, brach er in Tränen aus. Er weinte: „Ich wollte das mischen! Ich wollte das mischen!“ Aber es war zu spät: Banane und Apfel waren schon vermischt.

    Ich hätte versuchen können zu erklären, dass ich nur helfen wollte, dass das Essen genauso schmecken würde oder dass wir noch eine Portion machen könnten. Stattdessen entschied ich mich für Staylistening. Ich kniete mich auf seine Höhe, legte ihm sanft eine Hand auf den Rücken und sagte einfach: „Es tut mir leid. Das wusste ich nicht.“

    Er schluchzte und schluchzte, sein ganzer Körper bebte vor lauter Gefühlen. Ich versuchte weder, ihn abzulenken, noch, seine Gefühle kleinzureden. Ich blieb einfach bei ihm, schaute ihm in die Augen, hörte zu und wiederholte leise: „Es tut mir leid. Ich wusste nicht, dass du es mischen wolltest.“

    Er weinte lange, vielleicht zehn oder fünfzehn Minuten. Dann holte er fast unvermittelt tief Luft, sah mich an und sagte: „Okay, jetzt möchte ich es essen.“ Er trug seine Schüssel vorsichtig zum Tisch, setzte sich hin und aß in aller Ruhe sein Frühstück.

    Kleine Dinge können sich für ein kleines Kind riesengroß anfühlen. Wenn wir seinen Gefühlen Raum geben, statt sie zu unterdrücken, kann es seinen Kummer durchleben und wieder in Verbindung kommen.

  • Illustration für Playlistening

    Playlistening

    Nutze spielerische Momente, um Anspannung, Angst oder Wut zu lösen – durch Lachen, Nähe und Leichtigkeit im Alltag.

    Geschichte lesen

    Verbunden bleiben, wenn es Zeit ist zu gehen

    Meine Tochter war 5 und mein Sohn fast 3, als wir eine Freundin besuchten, deren Tochter genauso alt ist wie meine. Es wurde spät, und ich sagte den Kindern rechtzeitig Bescheid, dass wir bald gehen würden. Als es so weit war, war mein Sohn bereit, meine Tochter aber ganz und gar nicht. Sie und ihre Freundin hatten riesigen Spaß und überhaupt keine Lust, damit aufzuhören. Sie beschlossen sogar, dass sie zusammen übernachten würden, und erklärten, dass sie nicht gehen würden.

    Als ich anfing, unsere Sachen zusammenzusuchen, spürte ich, wie ein „Oh nein, was jetzt?“ in mir aufstieg. Ich wollte in Verbindung bleiben und nicht ins Drohen oder in einen Machtkampf geraten. Also entschied ich mich für Playlistening.

    Ich begann, meine „Hilflosigkeit“ mit übertriebener, spielerischer Stimme auszudrücken: „Aber was soll ich denn machen, wenn du nicht mitkommst?“ Meine Tochter grinste und rief trotzig zurück: „Ich komme nicht mit!“ Ihre Freundin machte mit, und zusammen versteckten sie sich auf dem Trampolin im Garten.

    Ich folgte ihnen und ging ganz ins Spiel. Ihre Freundin versperrte den Eingang und rief: „Du darfst hier nicht rein!“ Ich schnappte gespielt entsetzt nach Luft: „Oh nein! Glaubt ihr wirklich, dass ich hier nicht durchkomme?“ Ich versuchte auf übertrieben dramatische Weise, mich hindurchzuquetschen, und scheiterte absichtlich. Ich ging auf die andere Seite. „Vielleicht hier entlang?“ Wieder: „Nö! Geht nicht!“ Die beiden kicherten und kreischten vor Vergnügen.

    Schließlich schaffte ich es auf das Trampolin, und ihre Freundin brachte mich mit großer Begeisterung zu Fall. Jedes Mal, wenn ich versuchte, zu meiner Tochter zu gelangen, wurde ich wieder umgeworfen. Ich legte mich voll ins Zeug, stöhnte theatralisch, ließ mich umfallen und versuchte es immer wieder. Die beiden Mädchen lachten lauthals.

    Irgendwann ging ich behutsam zu meiner Tochter und sagte liebevoll: „Es ist Zeit zu gehen.“ Sie hielt kurz inne und sagte dann: „Okay. Ich gehe einen anderen Weg und treffe dich am Auto.“ Ich sagte: „Alles klar“, und ging zum Auto. Und tatsächlich: Einen Moment später war sie da.

    Es dauerte eine Weile, bis wir gehen konnten. Aber ich musste weder drohen noch die Verbindung abbrechen. Playlistening gab uns einen spielerischen Weg durch den Widerstand.

  • Illustration für Listening Partnership

    Listening Partnership

    Tausche regelmäßig Zeit mit einem Zuhörpartner, um eigene Emotionen loszulassen und Kapazität für dein Kind zu gewinnen.

    Geschichte lesen

    Einem zahnärztlichen Eingriff mit Zuversicht begegnen

    Als meine Tochter vier Jahre alt war, musste sie sich einem zahnärztlichen Eingriff unter Vollnarkose unterziehen. Das Erlebnis war für uns beide zutiefst traumatisch. Sechs Monate später hatten wir einen weiteren Zahnarzttermin, weil sie eine Zahnfleischentzündung bekommen hatte und ein Zahn unter Vollnarkose gezogen werden musste. Als ich erfuhr, dass wir das noch einmal durchmachen mussten, kamen all meine alten Ängste und Erinnerungen wieder hoch, vor allem die Hilflosigkeit, als sie mich mit angsterfüllten Augen ansah. Die Angst überwältigte mich, und ich begann zu überlegen, ob ich stattdessen meinen Mann schicken sollte, um dieses Erlebnis nicht noch einmal durchleben zu müssen.

    Ich entschied mich, mehrere Listening Partnerships zu nutzen. Ich erzählte meinen Zuhörpartner:innen offen von meinen Ängsten und meiner anhaltenden Wut auf die Ärzte, die uns beim ersten Mal schlecht behandelt hatten. Während ich sprach, spürte ich, wie die Gefühle in mir aufstiegen, und erlaubte mir zu weinen. Ich schluchzte, als ich mich an die verängstigten Augen meiner Tochter und mein eigenes Gefühl der Ohnmacht in diesem Moment erinnerte. Ich tat sogar so, als würde ich die Ärzte anschreien, und sprach alles aus, was ich damals nicht hatte sagen können. Meine Zuhörpartner:innen gaben mir einfach Raum und nahmen alles an, was ich sagte, ohne zu urteilen oder Ratschläge zu geben.

    Während ich die Tränen fließen ließ und meine Gefühle vollständig ausdrückte, spürte ich eine Veränderung. Ich fand Zugang zu einem neuen Gefühl der eigenen Stärke. Mir wurde klar, dass ich dieses Mal für meine Tochter da sein wollte, um ihr zu zeigen, dass ich nicht weggehe, wenn es schwierig wird. Ich sagte zu meinem Mann: „Ich kann das“, und ging mit Zuversicht in diesen Termin.

    Während des Eingriffs sagte ich dem medizinischen Personal klar, wie ich mir den Ablauf wünschte. Alle respektierten meine Wünsche. Als es Zeit für die Narkose wurde, hielt ich meine Tochter eng bei mir und schaute ihr in die Augen. „Ich bin hier bei dir“, sagte ich zu ihr. Sie schlief friedlich in meinen Armen ein, und ich blieb die ganze Zeit ruhig und bei mir.

    Diese Erfahrung war so anders als beim ersten Mal, und ich weiß, dass das ohne die Listening Partnerships nicht möglich gewesen wäre. Die Last meiner alten Gefühle loslassen und mich meinen Ängsten stellen zu können, ermöglichte es mir, ganz für meine Tochter da zu sein, als sie mich am meisten brauchte.

Über Julia

Ich bin Julia.

Zertifizierte Hand in Hand Parenting Instructorin und Mama von drei Kindern

Porträt von Julia Sutter

Ich hatte schon Erziehungsbücher gelesen, bevor ich Mama wurde. Ich wollte meinen Kindern mit Liebe begegnen und eine enge Verbindung zu ihnen haben. Als mein zweites Kind kam, stand ich trotzdem immer wieder vor der Frage: Wie werde ich beiden gerecht?

Hand in Hand hat unser Familienleben verändert. Ich habe gelernt, Grenzen klar zu halten, große Gefühle zu begleiten und meinen Kindern auch dann nah zu bleiben, wenn es schwierig wird. Daraus ist eine Sicherheit gewachsen, die ich heute in meiner Arbeit weitergebe.

In meinen Kursen schauen wir auf die Situationen, die dich beschäftigen. Ich zeige dir, wie du die Werkzeuge einsetzen kannst – und unterstütze dich dabei, selbst den Halt zu finden, den du deinem Kind geben möchtest.

Meine Geschichte lesen

Mein Weg

Mama sein war immer mein Herzenswunsch. Schon lange bevor ich Kinder hatte, las ich Erziehungsbücher. Ich wollte meinen Kindern mit Liebe begegnen, sie verstehen und eine Beziehung zu ihnen haben, in der sie sich sicher und angenommen fühlen.

Als ich schwanger wurde, war mir klar, dass ich dafür auch bei mir selbst anfangen musste. Ich begann zu meditieren, besuchte ein Meditationsretreat und beschäftigte mich intensiv mit bindungsorientierter Erziehung. Ich fühlte mich gut vorbereitet.

Mit meinem zweiten Kind kam ich trotzdem an einen Punkt, an dem ich nicht weiterwusste. Zwei Kinder brauchten mich, oft gleichzeitig. Ich konnte mich nicht teilen. Und jedes Mal, wenn ich mich zuerst um eines kümmerte, hatte ich das Gefühl, dem anderen nicht gerecht zu werden. Das hat mich sehr beschäftigt.

In dieser Zeit empfahl mir mein Mann das Buch Listen von Patty Wipfler, der Gründerin von Hand in Hand. Mein erster Gedanke war: Bitte nicht noch ein Erziehungsbuch. Ich hatte schon so viel gelesen. Was sollte mir dieses jetzt noch sagen?

Im Urlaub mit Freunden schlugen wir es dann doch auf. Uns beschäftigte eine ganz konkrete Frage: Wie gehen wir damit um, wenn zwei Kinder dasselbe Spielzeug haben wollen?

Die Antwort überraschte mich. Das Kind, das gerade damit spielt, darf weiterspielen, bis es fertig ist. Wir bleiben währenddessen bei dem wartenden Kind und hören ihm zu – auch seiner Enttäuschung und seiner Wut.

Bis dahin hatte ich viel dafür getan, meinen Kindern solche Gefühle zu ersparen. Ich wollte sie beruhigen, trösten, dafür sorgen, dass es schnell wieder gut war. Jetzt begann ich zu verstehen, dass ich ihnen auch etwas anderes geben konnte: meine Nähe und die Sicherheit, ihre Gefühle haben zu dürfen.

Ich las das ganze Buch und begann, die Werkzeuge anzuwenden. Ich erlebte, wie viel sich verändern konnte, wenn ich zuhörte und meinen Kindern Zeit ließ. Wie nach Tränen wieder Leichtigkeit entstand. Wie sie Dinge von sich aus wagten, die vorher schwierig gewesen waren. Das hat mich beeindruckt – und dazu gebracht, mich immer intensiver mit dem Ansatz zu beschäftigen.

Ich besuchte die Starter Class und absolvierte anschließend die Ausbildung zur Hand in Hand Parenting Instructorin. Ich wollte diese Arbeit anderen Eltern zugänglich machen, weil ich selbst erlebt hatte, welchen Unterschied sie in einer Familie machen kann.

Ein wichtiger Teil davon sind für mich die Listening Partnerships. Dort habe auch ich jemanden, der mir zuhört. Ich kann aussprechen, was mich beschäftigt, meinen Gefühlen Raum geben und wieder klarer sehen. Gerade nach der Geburt meines dritten Kindes habe ich gespürt, wie viel diese Unterstützung trägt. Manchmal genügte eine Nachricht: Hat jemand Zeit zum Zuhören? Ich wusste, da ist jemand.

Heute gehören die Werkzeuge selbstverständlich zu unserem Familienalltag. Ich verstehe besser, was hinter dem Verhalten meiner Kinder steckt, und kann entscheiden, was ihnen gerade hilft: eine klare Grenze, gemeinsames Lachen, ungeteilte Aufmerksamkeit oder Zeit zum Weinen. Das gibt mir Orientierung und Vertrauen in mein eigenes Handeln. Und es hat viel Nähe zwischen uns entstehen lassen.

In meinen Kursen vermittle ich deshalb beides: die Werkzeuge von Hand in Hand und die Unterstützung für uns Eltern, die es leichter macht, sie anzuwenden. Wir arbeiten mit dem, was du aus deinem Alltag mitbringst. Du bekommst konkrete Anleitung, kannst ausprobieren, Fragen stellen und deine Erfahrungen besprechen.

Ich weiß aus meinem eigenen Leben, wie viel sich dadurch verändern kann. Deshalb mache ich diese Arbeit.

„Wir Eltern müssen das nicht allein schaffen.“
Lass uns kennenlernen

Kostenfreies Gespräch · 20 Minuten

Julia hält ein Kind im Arm und schaut es liebevoll an

Persönlich weitergehen

One-on-One Coaching

Manchmal braucht es einen geschützten Raum nur für dich. Im One-on-One Coaching begleite ich dich individuell auf deinem Weg.

Coaching anfragen

Häufige Fragen

Gut zu wissen.

Passt der Kurs zu mir und meinem Kind?

Der Kurs richtet sich an Eltern, Großeltern und andere wichtige Bezugspersonen – besonders von Kindern zwischen etwa 2 und 10 Jahren. Auch wenn eines deiner Kinder älter ist, kann der Kurs gut zu euch passen: Für mehr Verbindung ist es nie zu spät. Vorkenntnisse brauchst du nicht.

Wie läuft der Kurs ab und wie viel Zeit brauche ich?

Wir treffen uns sechs Wochen lang einmal pro Woche für zwei bis zweieinhalb Stunden. Wir besprechen eure Erfahrungen und Fragen, lernen die Werkzeuge kennen und üben gemeinsam. Zwischen den Treffen probierst du die Werkzeuge im Alltag aus. Dazu erhältst du ergänzende Unterlagen, die du bis zum nächsten Treffen liest.

Zusätzlich verabredest du dich wöchentlich mit einer Person aus dem Kurs zum gegenseitigen Zuhören: einer Listening Partnership. Plant dafür insgesamt 20–60 Minuten ein, zur Hälfte für jede Person. Schon zehn Minuten pro Person sind ein guter Anfang. Die Dauer vereinbart ihr individuell. Wenn es für euch beide passt, könnt ihr eure Listening-Partnerschaft nach dem Kurs selbstständig weiterführen.

Dein enthaltenes 60-Minuten-Einzelcoaching vereinbaren wir individuell während oder nach dem Kurs. In der WhatsApp-Kursgruppe beantworte ich deine Fragen persönlich.

Was ist, wenn ich einen Termin verpasse?

Wenn du einmal fehlst, erhältst du eine Aufnahme des Theorieteils und die schriftlichen Unterlagen. So kannst du die Inhalte nachholen. Aufgenommen wird ausschließlich die Theorie; persönlicher Austausch, Übungen und Listening werden nicht aufgezeichnet.

Brauche ich während des Kurses Kinderbetreuung?

Ja, bitte organisiere eine möglichst ungestörte Teilnahme ohne Kinder. Besonders für Übungen und Listening brauchst du Zeit für dich und einen geschützten Raum zum offenen Sprechen.

Können wir als Eltern gemeinsam teilnehmen?

Wenn ihr gemeinsam ein Kind erzieht, besucht ihr getrennte Kurse. So habt ihr beide euren eigenen Raum, um offen zu sprechen – besonders beim Listening.

Freund:innen können dagegen im selben Kurs teilnehmen. Jede Person meldet sich einzeln an.

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Mit Begleitung in euren AlltagBegleitung für euren Alltag

Du lernst die fünf Werkzeuge Schritt für Schritt kennen und probierst sie in deinem Familienalltag aus.

Kleine Gruppe, persönliche Begleitung und Raum für deine Fragen.

  • Raum für deine FragenIn der kleinen Gruppe mit 4–7 Eltern.
  • Persönliche UnterstützungMit 60 Minuten Einzelcoaching und WhatsApp-Begleitung durch Julia.
  • Gemeinsam übenMit Austausch und einer Listening-Partnerschaft im Kurs.
Elternstimme
„Durch die Tools von Hand in Hand Parenting fühle ich mich sicherer und weniger hilflos in schwierigen Situationen.“
StephiMama eines Mädchens (4)

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Schreib mir, wann ein Kurs für dich gut passen würde. Die Anfrage ist unverbindlich.

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